Kalkbreite

Ein neues Stück Stadt

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Projektbeschreibung:

Mit dem Neubau an der Kalkbreite in Zürich will die Genossenschaft Kalkbreite neue Formen des gemeinschaftlichen Wohnen und Arbeiten mit höchsten ökologischen und sozialen Anforderungen verbinden. Das Projekt umschließt ein Straßenbahndepot und verwandelt einen kaum genutzten Ort in eine vielschichtige Stadt in der Stadt. Der Wohn- und Gewerbebau wurde von Anfang an gemeinsam mit dem Quartier entwickelt. Durch den Partizipationsprozess entsteht eine starke Identifikation mit dem Projekt. Ein ungewöhnlich dichtes urbanes Angebot steht den Bewohner:innen zur Verfügung, unter anderem ein Programmkino, ein Restaurant und ein kleines Blumengeschäft. Die Kalkbreite verfolgt eine nachhaltige Lebensweise und erfüllt die Kriterien der 2.000-Watt-Gesellschaft.



«Die Kalki beweist, dass wer teilt, viel besitzt. Das ist gelebte Nachhaltigkeit.»
– Stefan Salzmann

 

Learning:
  • Ein entsprechender Anteil der Wohnungen ist subventioniert und wird über Gewerbeeinheiten in den unteren Geschossen und einen Solidaritätsfonds querfinanziert (--> bezahlbarer Wohnraum, Wohnraum vor den freien Marktkräften schützen).
  • Modell der Hyperlokalisierung: gleichmäßige Verteilung von Solidarität und bürgerlicher Verantwortung innerhalb der Gemeinschaften auf Ebenen des "Wohnblocks".

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Dieses Projekt wurde im Rahmen von OPENhauswirtschaft erfasst, das aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Smart Cities Demo – Living Urban Innovation 2018“ durchgeführt wird.

Die Sammlung "Voneinander lernen. Neue Formen des gemeinschaftlichen Wohnens und Arbeitens" umfasst Steckbriefe von genossenschaftlich organisierten Baugruppen und Raumunternehmen, welche bereits innovative Wohn-, Gemeinschafts-, Arbeits- und Geschäftsmodelle etabliert haben. Die zehn Projekte aus Zürich, Berlin sowie München setzen auf technische, organisatorische, rechtliche und soziale Innovationen und stellen Aspekte des Ressourcenteilens, der langfristig stabilen Selbstorganisation sowie der gemeinwohlorientierten Immobilienentwicklung in den Vordergrund. Ein wichtiges Auswahlkriterium bei den Projekten war die „Urbane Mischung“, d.h. dass sich neben den Wohnungen auch Lokale, Büros, Ateliers und andere Funktionen im Gebäude befinden, welche das Stadtquartier beleben und zur Lebensqualität von den Bewohner:innen beitragen sowie klimawirksam sind.

Auf gemeinschaffen.com findest du die Sammlung unter dem Tag "Urbane Mischung".

 
 

Kontakt

Kalkbreitestrasse 2, 8003 Zürich, Schweiz


Steckbrief

Wohnprojekt, gegründet 2007, in Betrieb genommen: 2014.

Rechtsform: Genossenschaft


Kenndaten

Neubau

Architektur: Müller Sigrist Architekten

im Haus Wohnen ca 150 Erwachsene und 100 Kinder. Anzahl der Mitglieder: 250

Anzahl an Wohnungen: 97 Wohnungen

Anzahl an Gästewohnungen: 11

Wohnfläche: 2500 m2

Sonderwohnformen: Clusterwohnungen, Großhaushalte

Gewerbeflächen: 4500 m2

Gewerbe: Kultur, Gastronomie, Gesundheit, NGO, Kinderbetreuung, Pension

Gemeinschaftsflächen: 600 m2

Gemeinschaftsräume: Gemeinschaftsküche, Kinderspielraum, Sauna / Wellness, Werkstatt, Waschküche, Sonstiges, Caféteria, Eingangsbereich, Waschsalon, Multifunktionsraum, Flexräume, Werkstatt

Gesamte Nutzfläche: 7500 m2

Im Haus arbeiten ca 14 Personen. Vollzeitstellen der Genossenschaft.

Raumangebot nach Außen: Co-Working, Geschäftslokal(e), Büros, Veranstaltungsraum, Musikraum, Gästewohnung, Meetingräume, Veloräume, Autoparkplatz, Terrassenküche, Sauna, Wohn- und Arbeitsjoker, Musik-Übungsraum, Kühlraum


Siehe auch

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Genossenschaft Kalkbreite, Volker Schopp

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